Chinas Holzbearbeitungsmaschinenbau erreicht 68 Mrd. RMB, Exporte +12 %
Die chinesische Produktion von Holzbearbeitungsmaschinen erreichte 2025 rund 68 Mrd. RMB, während die Exporte um etwa 12 % im Jahresvergleich wuchsen.
Der chinesische Holzbearbeitungsmaschinenbau meldete für 2025 eine Produktion von rund 68 Mrd. RMB bei einem Exportwachstum von etwa 12 % im Jahresvergleich. Die Zahlen unterstreichen die Position des Landes als größte Produktionsbasis und größter Exporteur von Plattenverarbeitungsanlagen.
Das Wachstum ist nicht mehr rein mengengetrieben. Chinesische Hersteller haben die Spezifikationsleiter erklommen: Vollservo-Kantenanleimmaschinen, schnelle CNC-Nesting-Zentren mit automatischer Be- und Entladung sowie Mehrblattsägen mit Servopositionierung sind heute Standardangebote statt Premiumoptionen.
Auch die Exportziele haben sich erweitert. Neben den traditionellen Märkten in Südostasien und im Nahen Osten gewinnen chinesische Maschinenbauer Projekte in Osteuropa, Lateinamerika und Afrika — oft über ein Preis-plus-Service-Angebot statt allein über den Preis.
Zertifizierungen sind zum Ausschlusskriterium geworden. FSC-, CARB/EPA-, JAS- und EUDR-bezogene Konformitätsnachweise werden von Importeuren zunehmend verlangt; Anbieter, die komplette Dokumentationspakete vorab liefern können, haben in Ausschreibungen messbare Vorteile.
Für den Weltmarkt ist der Effekt strukturell: Der Wettbewerb im Mittelsegment der Plattenverarbeitung verschärft sich, und Käufer in Europa und Nordamerika haben heute glaubwürdigere Alternativen zu etablierten westlichen Marken als noch vor einem Jahrzehnt.
